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Kipchoge siegt in Kenia und sagt Bekele für die WM den Kampf an, Lebed gewinnt erneut ein Crossrennen, Takaoka triumphiert beim Tokio-Marathon

16.02.2005

Gut einen Monat vor den Cross-Weltmeisterschaften im französischen St. Etienne hat Eliud Kipchoge in beeindruckender Manier bei den kenianischen Meisterschaften die Cross-Langstrecke gewonnen. Nach seinem Sieg in Nairobi über 12 km in 34:50 Minuten kündigte der 5.000-m-Weltmeister von 2003 an, Kenenisa Bekele den Titel streitig machen zu wollen. Der Äthiopier hat dreimal in Folge Cross-WM-Gold gewonnen.

Moses Mosop wurde in 34:59 Minuten Zweiter, John C. Korir belegte Rang drei in 35:22. Kipchoge erklärte, die Kenianer werden versuchen mit Teamarbeit und geschickter Taktik gegen Bekele zu triumphieren. Über die Kurzstrecke von 4 km gewann Isaac Songok in 10:50 Minuten vor Sammy Kipketer (10:53) und Brimin Kipruto (10:54). Vierter wurde Abraham Chebii (10:56), der auf der Bahn über 5.000 m Kenenisa Bekele bereits geschlagen hat.

Bei den Frauen setzte sich über die 8-km-Distanz überraschend Rose Chepyego Chepchumba in 26:30 Minuten durch. Zweite wurde Catherine Kirui (26:33), Rang drei ging an Susan Chepkemei (26:35). Über die 4-km-Strecke triumphierte Prisca Jepleting. Pech hatte Edith Masai. Die dreifache Cross-Weltmeisterin verstauchte sich vor dem Rennen den Fuß und konnte nicht antreten. Sie wurde trotzdem für die Cross-WM nominiert, muss aber ihre Form noch einmal nachweisen.

Währenddessen setzte sich der fünffache Crosslauf-Europameister Sergej Lebed (Ukraine) beim Campaccio Crossrennen in Italien über die 12-km-Distanz in 36:10 Minuten durch. Bei seinem klaren Sieg verdarb er dem italienischen Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini die Show. Baldini wurde in 36:28 Minuten Zweiter. Lebed dürfte in der Lage sein, auch bei der Cross-WM eine gute Rolle zu spielen.

Der traditionelle Tokio-Marathon sah einen überlegenen Sieger: Toshinari Takaoka (Japan) lief bei kühlem Wetter erstklassige 2:07:41 Stunden. Es war sein erster Sieg im fünften Marathon und eine persönliche Bestzeit. Bei Kilometer 24 hatte er sich von seinen Konkurrenten gelöst. Zweiter wurde schließlich Zebedayo Bayo (Tansania/2:10:51), Rang drei belegte Wladimir Tsiamchik(Weißrussland/2:14:24). Takaoka hat sich damit für die WM in Helsinki qualifiziert.


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